Medienhaus-Logo
carvananBrokofO-Still

 

Veranstaltungs-
programm

punkt M - Logo

 

Pressematerial:

Pressespiegel

Newsletter:

Bitte senden Sie Ihre Bestellung an
service(at)medienhaus-hannover.de
- Danke!

nach oben

//Konzert

Mi. 10. Oktober 2018 - 20 Uhr
Brokof (Berlin) - Support Tycho&Vitus

Das kompakte Quartett um Fabian Brokof besteht aus Arne Berger (Keys/Gitarre), Rocco Weise (Bass), Puya Shoary (Drums). Zur Orientierung für alle, die Brokof noch nicht kennen: Die Berliner werden gerne mal mit Wilco, den legendären Beatles oder Velvet Underground verglichen. Und am 19.10. kommt das 4. Studioalbum der Jungs heraus.

Bei BROKOF stehen schon immer die Songs, mit ihrer Aussage und Dringlichkeit im Mittelpunkt und Sie bringen diese auf Ihre ganz eigene Art unseren Herzen und Ohren näher. Dabei versuchen Sie Ihren Songs Wucht, Dynamik und Zärtlichkeit zu geben, ihnen Glanz und Strahlkraft zu verleihen.

Von rockig, dynamisch, tanzbar über tiefsinnig, aussagekräftig, melancholisch bis hin zu eingängig und lebensfroh haben die Jungs ein wundervoll abwechslungsreiches Repertoire, mit dem Sie bei uns nun schon zum zweiten Mal ins Medienhaus kommen. Vielleicht gibt es dann auch schon ein paar erste Einblicke aus Ihrem neuem Album. Wir können es kaum erwarten und raten euch: Verpasst diesen Act bloß nicht!!!

www.brokof.net
Eintritt: 10€



//Gesellschaftskritik

Mi. 17. Oktober 2018 - 20 Uhr
"Weltuntergang oder ideale Gesellschaft" - Warum wir Utopien brauchen
Referent: Prof. Dr. Paul D. Bartsch - Hochschule Merseburg

Utopisches Denken begleitet die Menschheit seit zweieinhalbtausend Jahren: Das reicht vom idealen Staat Platons über die Insel Utopia des Thomas Morus bis zu den großen Dystopien des 20. Jahrhunderts (Samjatin, Huxley, Orwell, Bradburry) und ökotopischen Entwürfen für das 21. Jahrhundert. Dabei meint Utopie keineswegs (nur) den Blick in die Glaskugel einer fernen Zukunft. Vielmehr braucht gerade die Gegenwart angesichts aktueller Herausforderungen (von denen die Digitalisierung nur eine darstellt) eine Perspektive, die aus der kritischen Reflexion des Gewesenen das Denkbare, das möglich Erscheinende entstehen lässt – und zwar in seiner Ambivalenz von dystopischer Warnung bis zum „Prinzip Hoffnung“.

Der Philosoph Oskar Negt bringt es auf die Formel „Soziales Gedächtnis und Utopiefähigkeit sind zwei Seiten derselben Sache“ und schlussfolgert, wer „über Verluste, die er erlitten hat, nicht trauern kann, hat auch keine Kraft zur Utopie“. Und ein aktuelles Buch seines jüngeren Kollegen Richard David Precht trägt den Untertitel „Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“.

Der Vortrag sucht Antworten auf die Frage, warum wir Utopien brauchen und wo ihre Potenziale, aber auch ihre Grenzen liegen. Immerhin: Auch und gerade wenn man fest mit beiden Beinen auf der Erde steht, kann man den Kopf hoch in den Himmel recken und zwischen den Wolken nach Ausblicken auf Sonne, Mond und Sterne hoffen…

+ + + + +

Paul D. Bartsch, Jahrgang 1954, ist Literaturwissenschaftler, Medienpädagoge und Professor für Erziehungswissenschaft an der Hochschule Merseburg (Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur). Daneben ist der inzwischen mehrfache Großvater seit vier Jahrzehnten als Liedermacher unterwegs, um die Hoffnungsfülle der Utopien mit der Holzgitarre gegen virtuelle Illusionen und digitale Sounds zu verteidigen.

Themenreihe Gesellschaftskritik - In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.

Eintritt: Frei


//Konzert

Mi. 24. Oktober 2018 - 20 Uhr
Singer/Songwriter Session mit Tycho Barth
Opener: JHONNA

Foto von © Darian Weiß

In ihrer späten Jugend spielte JHONNA intensiv klassisches Klavier, um an der Musikhochschule Hannover mehr über das musikalische Handwerk zu lernen.Aber wahre Leidenschaften holen einen schnell wieder ein.

Nach einigen Semestern klassischem Studiums sang sie zusammen mit einer befreundeten Jazz-Gitarristin in den Straßen Hannovers Jazzstandards, R'n'B- und Soulhits. Dabei machte die junge Musikerin gleich zwei wichtige Erfahrungen: Zum einen sang sie gerne in der Öffentlichkeit und zum anderen hörten die Leute ihr dabei gerne zu - eine Win-Win-Situation möchte man meinen!

Also begann JHONNA 2017 eigene Songs zu schreiben und alten R'n'B-Hits wie „Seven Days“ von Craig David ein neues harmonisches, jazziges Gewand zu geben. Ein Jahr später ist sie mit ihrer Musik in Norddeutschland unterwegs. Ihre Songs handeln von Auszug, Rückzug und Veränderung; vom Hoffen, Wachsen und Durchdrehen und hier und da auch ein kleines bisschen von Liebe.

Ihr Songwriting streift dabei das Genre-Spektrum von Einflüssen wie Neo-Soul-Legende Erykah Badu, jazzige Folk- und Soul-Popsängerinnen wie Lianne la Havas, Amy Winehouse und die australische Future R'n'B-Band Hiatus Kaiyote. Diesen Sommer plant sie ihre erste EP zu produzieren.

Nach ihrem Set ist die Session eröffnet, daher bringt eure Klampfen, Kazoos und Triangeln mit – Let’s kick out the Jams!

https://www.facebook.com/jhonnamusic/
Eintritt: Frei


//Kino

Mi. 31. Oktober 2018 - 20 Uhr
“Shorts Attack #200 - Kurzfilmklassiker“

Schampus und Konfetti: Wir feiern 200 Ausgaben Shorts Attack! Seit März 2002 schickt interfilm jeden Monat ein neues thematisches Kurzfilmprogramm auf Kinotour – ohne Unterbrechung. Das macht in 16 Jahren über 2000 Kurzfilme. Höchste Zeit also anlässlich des Jubiläums mit einem bunten Programm altehrwürdiger Highlights zurückzublicken auf die Anfangszeit, in der die Filme noch im 35mm-Format liefen. Underground-Klassiker hauen hier genauso auf den Putz wie das Frühwerk späterer Stars.

„Roof Sex“ war einer der ersten Filme, die bei YouTube viral gingen, „Romeo and Juliet“ wurde mit nur 30 Sekunden Länge ein Star der Shakespeare-Erzählung, „Verzaubert“ hat es fast, aber nicht ganz, auf die Oscar®-Shortlist geschafft, Bill Plympton kreiert bis heute schräge Hundeanimationen und ein Schrei aus „Caravan“ ist bis heute im Shorts Attack Trailer verewigt. – 12 Filme in 80 Minuten.

  • PARADISIAC (Frankreich 2001) – Igor Pejic
    Kurzspielfilm ohne Dialoge
  • LOS TAXIOS (Belgien 1998) – Lars Damoiseaux
    Dokumentarfilm – OV englisch mit deutschen UT
  • ROMEO AND JULIET(Finnland 2002) – Samuli Valkama, Tapjo Schultz
    Animation ohne Dialoge
  • VERZAUBERT(Deutschland 1999) – Christian Ditter
    Kurzspielfilm ohne Dialoge
  • GUARD DOG (USA 2004) – Bill Plymton
    Animation ohne Dialoge
  • FINOW (Deutschland 2002) – Susanne Quester
    Kurzspielfilm – deutsch
  • FINIMONDO (Deutschland 1999) – Gianluca Vallero
    Kurzspielfilm – deutsch
  • LOVE & THEFT (Deutschland 2010) – Andreas Hykade
    Animation ohne Dialoge
  • DERNIÉRE INVENTION (Frankreich 1998) – Lolo Zazar
    Real-Animation ohne Dialoge
  • CARAVAN (Norwegen 2002) – Dag Mork
    Kurzspielfilm – UT englisch
  • KVINNOKRAFT (Schweden 2004) – Per Carleson
    Kurzspielfilm ohne Dialoge
  • ROOF SEX (USA 2002) – PES
    Animation ohne Dialoge


Eintritt: 6€



Vorschau November


//Film & Vortrag

Mi. 07. November 2018 - 20 Uhr
„Die Igel des Maidan“ - Mariya Kashyna & Nele Tast

Am 7. November 2018 bringt das Dokumentarteam von “maidan in progress - майдан в прогресі” Filmaufnahmen aktivistischer Menschen aus der vom Transformationsprozess geprägten Ukraine, die mit den Euromaidan-Protesten in Kiew in 2013 in Verbindung standen. Ihre Stimmen werden aus der Masse aller Beteiligten in dem Film “Die Igel des Maidan” hörbar, sowie die Bilder ihrer unmittelbaren Umgebung - dem Maidan der Unabhängigkeit. Die Protagonist*innen des Films bringen eine Vielfalt an thematischen Schwerpunkten und geben einen groben Überblick über den komplizierten Sachverhalt der Maidan-Proteste.

Der Fokus des auf den Film folgenden Vortrags liegt auf der politischen Identitätsbildung. Dabei wird die Ukraine, was übersetzt “Grenzland” bedeutet, lediglich ein Beispiel dafür sein, wie (geo)politische und ökonomische Konflikte durch die Medien innerhalb, aber vor allem außerhalb des Landes die Macht besitzen, Menschen zu spalten und ihre Identität zu beeinflussen. Wer glaubt, dass der Donbass-Krieg ein Missverständnis nur zwischen Russland und Ukraine ist, wird hier mit einem anderen Denkmodell konfrontiert und vor allem damit, dass auch Deutschlands Medienberichterstattung Menschen dazu veranlasst, Fragen zu stellen, wie “Und bist du pro Ost oder pro West?” oder “Sprichst du Russisch oder Ukrainisch?”. So schwarz-weiß sind solche Konflikte jedoch meist nicht. Daher stellen sich einige Fragen: Welche geo-politschen Interessen stecken hinter solcher Medienberichterstattung? Wozu dient die Aufrechterhaltung dieser reduktiven Portraitierungsmuster, im Bezug auf die Identität des ukrainischen Volkes? Welche Interessenparteien verfolgen die Teilung des Landes in Ost und West?

Als unabhängige Dokumentaristinnen agieren Nele Tast (Kamera, Schnitt) und Mariya Kashyna (Ton, Schnitt) seit 2014 auf interkultureller Ebene mit dem Ziel, die Künste, Politik und kritische Medienarbeit miteinander zu vereinen. Das Projekt „maidan in progress“ haben sie als eine nachhaltige Langzeitbeobachtung konzipiert, um die postrevolutionären Entwicklungen in der Ukraine zu dokumentieren. Über mehrere Jahre werden einzelne Biografien im Chaos des Transformationsprozesses der Ukraine beobachtet und reflektiert, wie diese sich zur Zeit der Demokratisierung und Dezentralisierung des politischen Systems verändern.
Die mediale Berichterstattung in Deutschland bzgl. des Ukraine-Russland-Konflikts ist derzeit verstummt, obgleich die kriegerischen Auseinandersetzungen an der ukrainisch-russischen Grenze fortgeführt werden, die Krim-Problematik völkerrechtlich ungelöst ist und die dadurch entstandenen Migrationsströme innerhalb und außerhalb des Landes für Instabilität sorgen.

Das Projekt soll reflektieren, wie globale Mächte ihre Interessen in den Medien repräsentieren und auf die Zuspitzung des Konfliktes einwirken. Dadurch soll auf lokaler Ebene eine kritische Haltung zu eingefahrenen Meinungsbildern kreiert werden.

https://www.facebook.com/maidaninprogress


Der erste Bauabschnitt mit einer neuen großen Spezial 16:9 Leinwand und einen neuen 4K Projektor und Player sowie eines Umbau der Audioanlage ist Medienhaus ist abgeschlossen.

Die Leinwand wurde um 10 Grad zum Publikum angewinkelt und reflektiert jetzt in die Mitte des Veranstaltungsraums. Die Gainzahl (Reflexion) beträgt jetzt 2.5 statt 1 und der Reflexionswinkel 130 Grad. Die Helligkeit ist verdreifach, die Auflösung vervierfacht. Die Boxen wurden versetzt und die gesamte Abstimmung den neuen Verhältnissen angepasst, so das auch der Mittenlautsprecher besser zur Geltung kommt.

Wir hoffen im Herbst/Winter den 2. und 3. Bauabschnitt (Studio & Regie) fertig stellen zu können. Ab jetzt wieder volles Programm.

nach oben

Programm-Änderungen vorbehalten.




Der Medienhaus Hannover e.V.
wird institutionell gefördert von:

Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover


Region Hannover


Gefördert von:

MWk Land Niedersachsen

Partner von:

partner unesco city of music

NLQ Hildesheim

Der Medienhaus Hannover e.V.
unterstützt:

Sea-Watch Projekt

Özgürüz - Wir sind frei!

 

Radio Linden

 

CSS ist valide!

 

©2018 Medienhaus-Hannover e.V. - 0511 / 441 440