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//In eigner Sache

Das neue Media-Art-Lab Hannover zur Entwicklung neuer visueller künstlerischer Sendeformate im noch zu bauendem neuen Studio (Mittel bewilligt), sucht ab sofort kreative Köpfe zur Umsetzung. Jeder kann sich einbringen. Bei Interesse im Medienhaus melden!!

Das Medienhaus sucht ab Anfang 2019 eine(n) TeilzeitmitarbeiterIn (ausbaufähig) mit vielfältiger Erfahrung in Politik und Kulturförderung, abgeschl. Film- oder Medienstudium, prof. Erfahrung in Kameraarbeit, AVID- / Premiere Schnittprogrammen. Eine Unterstützung durch die Geschäftsführung und künstlerische Leitung findet statt.
Lohn gering, Ehre hoch! Bewerbungen ab sofort!



//Film & Vortrag

Mi. 7. November 2018 - 20 Uhr
"Die Igel des Maidan" - Mariya Kaschyna & Nele Tast

Am 7. November 2018 bringt das Dokumentarteam von “maidan in progress - майдан в прогресі” Filmaufnahmen aktivistischer Menschen aus der vom Transformationsprozess geprägten Ukraine, die mit den Euromaidan-Protesten in Kiew in 2013 in Verbindung standen. Ihre Stimmen werden aus der Masse aller Beteiligten in dem Film “Die Igel des Maidan” hörbar, sowie die Bilder ihrer unmittelbaren Umgebung - dem Maidan der Unabhängigkeit. Die Protagonist*innen des Films bringen eine Vielfalt an thematischen Schwerpunkten und geben einen groben Überblick über den komplizierten Sachverhalt der Maidan-Proteste.

Der Fokus des auf den Film folgenden Vortrags liegt auf der politischen Identitätsbildung. Dabei wird die Ukraine, was übersetzt “Grenzland” bedeutet, lediglich ein Beispiel dafür sein, wie (geo)politische und ökonomische Konflikte durch die Medien innerhalb, aber vor allem außerhalb des Landes die Macht besitzen, Menschen zu spalten und ihre Identität zu beeinflussen. Wer glaubt, dass der Donbass-Krieg ein Missverständnis nur zwischen Russland und Ukraine ist, wird hier mit einem anderen Denkmodell konfrontiert und vor allem damit, dass auch Deutschlands Medienberichterstattung Menschen dazu veranlasst, Fragen zu stellen, wie “Und bist du pro Ost oder pro West?” oder “Sprichst du Russisch oder Ukrainisch?”. So schwarz-weiß sind solche Konflikte jedoch meist nicht. Daher stellen sich einige Fragen: Welche geo-politschen Interessen stecken hinter solcher Medienberichterstattung? Wozu dient die Aufrechterhaltung dieser reduktiven Portraitierungsmuster, im Bezug auf die Identität des ukrainischen Volkes? Welche Interessenparteien verfolgen die Teilung des Landes in Ost und West?

Als unabhängige Dokumentaristinnen agieren Nele Tast (Kamera, Schnitt) und Mariya Kashyna (Ton, Schnitt) seit 2014 auf interkultureller Ebene mit dem Ziel, die Künste, Politik und kritische Medienarbeit miteinander zu vereinen. Das Projekt „maidan in progress“ haben sie als eine nachhaltige Langzeitbeobachtung konzipiert, um die postrevolutionären Entwicklungen in der Ukraine zu dokumentieren. Über mehrere Jahre werden einzelne Biografien im Chaos des Transformationsprozesses der Ukraine beobachtet und reflektiert, wie diese sich zur Zeit der Demokratisierung und Dezentralisierung des politischen Systems verändern.

Die mediale Berichterstattung in Deutschland bzgl. des Ukraine-Russland-Konflikts ist derzeit verstummt, obgleich die kriegerischen Auseinandersetzungen an der ukrainisch-russischen Grenze fortgeführt werden, die Krim-Problematik völkerrechtlich ungelöst ist und die dadurch entstandenen Migrationsströme innerhalb und außerhalb des Landes für Instabilität sorgen.

Das Projekt soll reflektieren, wie globale Mächte ihre Interessen in den Medien repräsentieren und auf die Zuspitzung des Konfliktes einwirken. Dadurch soll auf lokaler Ebene eine kritische Haltung zu eingefahrenen Meinungsbildern kreiert werden.

Die Postproduktion wurde vom Medienhaus mit einem kostenfreien Schnittplatz unterstützt.

https://www.facebook.com/maidaninprogress
Eintritt: 6,-



//Konzert

Mi. 14. November 2018 - 20 Uhr
Singer Songwriter Session mit Tycho Barth
Opener: Brendan Lewes (UK)

©Steven Barber

Brendan Lewes tourt quer durch Deutschland und hat in 3 Jahren, nach über 250 Konzerten mehr als 2000 CDs aus seinem Rucksack verkauft. Dabei ist der gebürtige Engländer eine energiegeladene und naturbelassene Bühnenpersönlichkeit, unter der eine besonnene Gelassenheit ruht. Mit seinem zeitlosem Akustik-Folk-Stil gewann er Hamburgs Kampf der Künste Song Slam Finale 2017. Von den Irish Pubs Norddeutschlands bis hin zu traditionellen Gaststätten Süddeutschlands und der Schweiz, Brendan spielt inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum und setzt sich keine Grenzen sondern immer neue Ziele, um seine Musik eigenhändig in die Welt hinauszutragen. Seine neueste EP „A Little Less High“ enthält vier Songs und entstand in Zusammenarbeit mit der Band „The Gambling Ambers“ in folgender Besetzung: Tobias Lemberger – Leadgitarre ; Myriam Lemberger – Hintergrundgesang, David Suchy - Cajon, Freddi Kleinschmidt – Bass.

Aufgenommen wurde das neue Werk in einem alten Fort aus dem 17. Jahrhundert, nördlich von Kiel. In einem Klanggewand aus Folk und Rock verschmelzen Einflüsse von großen Künstlern wie Bob Dylan, Creedence Clearwater Revival und Clapton. Dabei wurde Wert darauf gelegt, den natürlichen Charme einer Heimproduktion zu erhalten. Brendan's Gesang ist rau und ausdrucksstark, seine Texte überzeugen. Tobias liefert Sounds, die man eher dem 60's Rock zuordnen würde, gepaart mit einem starken Gespür für den Blues. Die Backing Vocals von Tobias und Myriam folgen der Vielfalt der EP durch kraftvolle und ruhige Momente und verleihen den Kompositionen Harmonie und Tiefe. Mit ihrem Rhythmus an Cajon und Bass geben David und Freddi dem Ganzen ein solides Fundament.

Und wie immer bringt eure Instrumente mit, denn danach ist die Bühne frei für die Session!

https://www.facebook.com/BrendanLewes/
Eintritt: Frei



//Gesellschaftskritik

Mi. 21. November 2018 - 20 Uhr
"Ich zuerst" - Eine Gesellschaft auf dem Ego Trip
Referentin: Heike Leitschuh

"Im Buch frage ich, ob das ständige Konkurrenzdenken unsere Gesellschaft bedroht. Ich habe mit vielen Betroffenen im öffentlichen Dienst, im Sport, in Schulen, in Krankenhäusern, mit Forschern und Politikerinnen gesprochen. Meine Bilanz: Neoliberales Gedankengut lässt die Solidarität und den Respekt der Menschen untereinander schwinden und schadet somit der Gesellschaft. Immer mehr Menschen denken nur noch an sich, an die Karriere und die eigenen Bedürfnisse und behandeln ihre Mitmenschen dabei mitunter extrem mies. In der Politik und den Medien wird das Problem vernachlässigt. Höchste Zeit also, um umzudenken und gegenzusteuern, sowohl mit einer anderen Politik, als auch bei jeder/jedem einzelnen von uns. Sonst werden wir schon bald in einem Land leben, in dem alle nur noch sich selbst die nächsten sind und nur noch zählt, was sich rechnet."

2-seitiger Artikel zum neuen Buch unserer Referentin in der Frankfurter Rundschau vom 11.10.2018 unter http://www.fr.de/panorama/leseprobe-dein-verdammtes-ding-a-1599152

http://www.heike-leitschuh.de

Themenreihe Gesellschaftskritik - In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.

Eintritt: Frei



//Film und Gespräch Fr. 23. November - 20 Uhr

"Egal gibt es nicht" und anschließendes Gespräch mit Aktiven der Initiative Kleiner Fünf

Egal gibt es nicht ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017. Der Film zeigt, wie aus dem idealistischen Wunsch etwas gegen Rechtspopulismus unternehmen zu wollen eine deutschlandweite Initiative wurde. Der Regisseur Florian Hoffmann begleitet dazu die ehemalige Pressesprecherin und Gründungsmitglied der Initiative, Paulina Fröhlich, durch ein bewegtes Jahr. Dabei gelingt es dem Regisseur sowohl die Motivation ihres Engagements als auch die auftretenden Hindernisse einzufangen.

Hinter der Initiative Kleiner Fünf steckt ein Team aus rund 40 Ehrenamtlichen, das sich mit verschiedenen Formaten gegen Rechtspopulismus und für demokratische Teilhabe einsetzt. Entschlossen, sachlich und radikal-höflich tritt Kleiner Fünf für eine weltoffene Zukunft ein und bezieht offline wie online Stellung gegen Menschenfeindlichkeit und Hass. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu ermutigen, rechtspopulistischen Positionen entschlossen und mit starken Argumenten entgegen zu treten. Dafür finden Interessierte Diskussionsleitfäden und Aktionsvorschläge auf der Webseite der Initiative. Workshops, Webinare und Informationsabende zum Thema Umgang mit Rechtspopulismus runden das Angebot ab.

Im Anschluss an den Film können Interessierte in einer offenen Gesprächsrunde mit Aktiven der Initiative über das Engagement gegen Rechtspopulismus und den Einsatz für mehr Vielfalt diskutieren.

Eintritt: Frei



//Kino

Mi. 28. November 2018 - 20 Uhr
"Shorts Attack" - Konfrontationen

Superman hilf! In „Superperson“ hat er erst mal aber ein Modeproblem. Derweil wird in einem Kloster versehentlich eine Marienstatue kaputt gemacht (Ave Maria), in Indien sind Hautfarben ein Hit (Brown Numbers), in Frankreich gibt es Unruhen (Riot), im Balkan versöhnen sich Religionsführer (Bon Voyage) und in Deutschland sitzt ein Volltrottel im Bus (Ausstieg rechts).

Des Weiteren gebiert sich Trump an der mexikanischen Grenze wie ein Monster (Mamon), Flüchtlinge suchen den Weg nach Europa (Zwischen den Fronten), Kinder erproben spielerisch das Erwachsenendasein (Gamechanger) und überhaupt: Kinder sollten mehr Waffen tragen!

Konfrontationen – gegen Gewalt und Intoleranz – ist in Kooperation mit der der Heinrich Böll Stiftung seit 2001 ein Wettbewerb des interfilm Festivals in Berlin. Beim 34. Internationalen Kurzfilmfestival vom 20. – 25. November werden in 3 Kurzfilmprogrammen aktuelle globale Konflikte thematisiert.

  • Kids for Guns (Deutschland 2018)- Simon Ostermann
    Kurzspielfilm - deutsch
  • Gamechanger (Niederlande 2016) - Christian van Duuren
    Kurzspielfilm - englisch
  • Zwischen den Fronten (Deutschland 2016) - Nora Broockamp
    Animation, Dukemtarfilm - deutsch
  • Bon Voyage (serbien 2017) - Sinisa Galic
    Kurzspielfilm - deutsch
  • Superperson (Australien 2017) - Phillip Watts
    Animation - ohne Dialoge
  • Riot (Frankreich 2017) - Frank Ternier
    Animation, Kurzspielfilm - deutsch
  • Ave Maria (Palestina/Frankreich/Deutshland) - Basil Khhali
    Kurzspielfilm - deutsch
  • What is your brown number(Indien 2016) - Vinnie Bose
    Animation - englisch
  • Ausstieg Rechts(Deutschland 2015) - Rupert Höller, Bernhard Wenger
    Kurzspielfilm - deutsch
  • M.A.M.O.N. Monitor against Mexicans(Uruguay/Mexico 2016) - Alejandro Damiani - Animation - ohne Dialoge

Eintritt: 6,-


Der erste Bauabschnitt mit einer neuen großen Spezial 16:9 Leinwand und einen neuen 4K Projektor und Player sowie eines Umbau der Audioanlage ist Medienhaus ist abgeschlossen.

Die Leinwand wurde um 10 Grad zum Publikum angewinkelt und reflektiert jetzt in die Mitte des Veranstaltungsraums. Die Gainzahl (Reflexion) beträgt jetzt 2.5 statt 1 und der Reflexionswinkel 130 Grad. Die Helligkeit ist verdreifach, die Auflösung vervierfacht. Die Boxen wurden versetzt und die gesamte Abstimmung den neuen Verhältnissen angepasst, so das auch der Mittenlautsprecher besser zur Geltung kommt.

Wir hoffen im Herbst/Winter den 2. und 3. Bauabschnitt (Studio & Regie) fertig stellen zu können. Ab jetzt wieder volles Programm.

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Programm-Änderungen vorbehalten.




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